
Download der Aktionszeitung Nr. 4

Ankündigung der Aktionszeitung Nr. 4
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,in diesem Herbst kommt es Schlag auf Schlag:
Die Angriffe der Bundesregierung auf das Gesundheitswesen, die Grundrente, die Altersrente, Arbeitszeiten, Löhne und Tarifverträge werden begleitet von einem massiven Stellenabbau vor allem in der Automobilindustrie incl.Zulieferer: Die Rede ist von mehr als 100.000 Stellen allein in diesem Jahr, nach 144.000 im vergangenen Jahr – doch die Abbaupläne reichen bis in die 30er Jahre hinein.
Gleichzeitig stehen hintereinander weitere Tarifverhandlungen in verhandlungsstarken Bereichen an: Häfen, Metall & Elektroindustrie, VW, Stahlindustrie – und auch die Beschäftigten in der Charité werden die Kündigung ihres Entlastungstarifvertrags nicht so ohne weiteres hinnehmen.
Der Kurs auf den Umbau von Produktionsstätten zu Rüstungsbetrieben hat an Fahrt aufgenommen, vor allem in Zulieferbetrieben. Der zunehmenden Militarisierung und dem Rotstift fällt die Energiewende zum Opfer.
Im vergangenen Jahr haben wir in drei Ausgaben der „Aktionszeitung – für eine Verkehrsindustrie mit Zukunft“ gegen diese Tendenz angeschrieben und dargelegt, warum der Umbau unserer Industrie zu ökologisch nachhaltiger Produktion nicht nur unsere Treibhausgasemissionen deutlich senken würde, sondern auch in Größenordnungen Arbeitsplätze sichern könnte. Damals haben wir das für die Verkehrsindustrie argumentiert. Inzwischen kann man das auch für Bereiche der Energiewirtschaft, der chemischen Industrie u.a. sagen. Hinzu kommt der Arbeitsplatzabbau, der eine Folge der Sozialkürzungen ist.
Die Redaktion der Aktionszeitung hat sich deshalb im August zusammengesetzt und plant eine vierte Ausgabe der Aktionszeitung. Sie muss natürlich auf die veränderte Situation reagieren und kann nicht allein die Verkehrsindustrie ins Visier nehmen. Wir wandeln daher den Untertitel ab in: „Für eine Industrie mit Zukunft“ – denn um den Erhalt der Standorte mit veränderter Produktion ist es uns zu tun.
Und natürlich greifen wir die Protestaktionen auf, die den Sommer hindurch bereits stattgefunden haben und die im Herbst noch zunehmen werden.
Unmittelbar stehen mehrere überregionale Aktionstermine an: die DGB-Kundgebungen am 26.9., die Schülerstreiks gg Wehrpflicht am 25.9., die Demonstrationen der Friedensbewegung am 3.10. Das wird aber hoffentlich nicht alles sein – jedenfalls machen die Kollegen in Teilen der Autoindustrie schon ordentlich Dampf.
Wir legen die Aktionszeitung deshalb so an, dass sie den ganzen Herbst über verteilt werden kann. Wir bekräftigen die Sichtweise, dass Sozialkürzungen und Aufrüstung zwei Seiten einer Medaille sind. Wir lassen Kolleg:innen aus verschiedenen Betrieben zu Wort kommen mit ihren Plänen und Vorschlägen, was getan werden muss, um die Angriffe zu stoppen. Eine erste Stellungnahme aus dem Mercedes-Werk in Stuttgart Untertürkheim hat es auf den Punkt gebracht: „Gegen einen Generalangriff muss es eine Generalmobilmachung geben.“
Inzwischen gibt es einen Aufruf dieser Kolleg:innen zu entschlossenen Aktionen „Gegenwehr jetzt!“: ihr findet ihn im Anhang, er soll breit unterzeichnet werden mit der Angabe von Name, Vorname, Gewerkschaft, eventuelle Funktionen.
Der Zusammenhang zwischen der Fähigkeit kämpferischer Kolleginnen und Kollegen zu entschlossener Gegenwehr in Verbindung mit konkreten Alternativen und dem Kampf gegen den weiteren Aufstieg der AfD liegt auf der Hand – auch dieser soll in der Zeitung thematisiert werden.
Und wir wollen einige der erfolgreichen Kämpfe um Arbeitszeiten und soziale Sicherung in Erinnerung rufen.
Die Aktionszeitung Nr.4 wird wieder 4 Seiten haben. Sie wird am 14.September gedruckt, tags darauf ausgeliefert, so dass sie auf jeden Fall pünktlich zum Auto-Aktionstag der IGM am 21.9. und zu den Sozialprotesten am 26.9. vorliegen wird.
Die Bedingungen sind die üblichen: Ihr bezahlt nur Porto und Versand.
Darüberhinaus bitten wir allerdings um Spenden, weil nicht sicher ist, wie viele Kosten die Förderanträge, die wir bei diversen Stiftungen gestellt haben, tatsächlich decken werden.
Wir hängen euch den bisher gültigen Seitenplan an und bitten darum, dass ihr zügig Bestellungen aufgebt, damit wir die Auflagenhöhe bestimmen können.
Ebenso findet ihr den Aufruf „Gegenwehr jetzt!“, unter den ihr Unterschriften sammeln solltet. Ein Sammelpunkt dafür ist: wolfall@web.de
Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit
mit solidarischen Grüßen
Angela Klein
Bestellformular für die Aktionszeitung
Aufruf „Gegenwehr jetzt!“
Link zum Unterschreiben der Petition
Petition: GEGENWEHR JETZT!
Den Generalangriff der Bosse und ihrer Regierung stoppen.
Für kämpferische Gewerkschaften.
Für die Verteidigung unserer Errungenschaften.
In den letzten Monaten haben Wirtschaftsbosse und Regierungsvertreter über die Medien den schärfsten Klassenkampf von oben in der deutschen Nachkriegsgeschichte angezettelt. Mit der Ankündigung massiven Stellenabbaus, den AngriAen auf den Achtstundentag, den AngriAen auf unsere Renten, den Rückschritten in der Gesundheitsversorgung und all den weiteren Verschlechterungen unserer Arbeits- und Lebensbedingungen haben Unternehmensvorstände und ihre Politiker in einer konzertierten Aktion den lohnabhängig Beschäftigten den Krieg erklärt.
Mächtige halten die Zeit für reif, Tarifverträge und soziale Sicherungssysteme einzustampfen.
Während superreiche Aktionäre weiterhin mit vielen Milliarden bedient werden, sollen wir die Rechnung für Managementfehler und das wirtschaftspolitische Staatsversagen bezahlen. Wieder einmal wird behauptet, wir seien zu teuer, zu unflexibel, zu oft krank und würden zu wenig leisten. Deshalb sollen wir länger und mehr arbeiten, später in Rente gehen und weitere Einschnitte hinnehmen. Dabei sind es die Millionen von Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit Produktion und Dienstleistung am Laufen halten und den gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten.
Die Beschäftigten sind nicht das Problem. Sie sind jeden Tag der Grund dafür, dass dieses Land überhaupt funktioniert. Wahrscheinlich haben viele von uns zu lange an die „Sozialpartnerschaft“ geglaubt. Denn die Realität sieht schon lange anders aus. Die Unternehmerverbände, die Bundesregierung und wir Beschäftigten verfolgen offensichtlich sehr unterschiedliche Interessen:
Sie wollen auf unseren Kosten ihre Krise überwinden und ihre Profite sichern oder sogar ausweiten. Wir dagegen wollen ein würdiges Leben mit guten Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherheit, Gesundheit und Frieden.
Interessengegensatz erfordert Widerstand Wer heute noch so tut, als säßen Beschäftigte, Gewerkschaften und Unternehmer im selben Boot, verschließt die Augen vor der Wirklichkeit in den Betrieben. Wir erleben täglich, dass wir in einer Klassengesellschaft leben. Wir erleben, dass die Interessen von Beschäftigten und die Interessen von Konzernvorständen immer häufiger diametral gegenüberstehen. Die Angriffe werden nicht aufhören, wenn wir stillhalten. Unsere Interessen werden nicht dadurch verwirklicht, dass wir die Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit ausblenden. Sie werden durch Protest, Widerstand und notfalls Streik durchgesetzt. Nur so wurden unsere Rechte erkämpft und nur so können sie verteidigt werden.
Die Errungenschaften, die Generationen von Kolleg:innen vor uns hart erkämpft haben, dürfen wir uns nicht kampflos aus der Hand nehmen lassen. Wenn wir heute zurückweichen, werden morgen nicht nur die nächsten AngriAe folgen. Rechtstendenzen kommen nicht von ungefähr Mit Akzeptanz von Verschlechterungen im Rahmen einer Agenda für den „Wirtschaftsstandort Deutschland“ tragen wir zu weiterer Unzufriedenheit in der Gesellschaft bei und fördern die Grundstimmung, unter der die AfD weiter anwächst. Menschen wenden sich nicht nach rechts, weil Gewerkschaften zu kämpferisch sind, sondern weil sie zunehmend den Eindruck gewinnen, dass niemand ihre sozialen und gesellschaftlichen Interessen wahrnimmt.
Das Großkapital konnte und kann sich immer mit autoritären, antidemokratischen Systemen arrangieren, lohnabhängig Beschäftigte sind dagegen immer die Opfer derselben. Die Gewerkschaften dürfen sich nicht noch einmal durch Untätigkeit mitschuldig machen. Wir sagen deshalb: Unsere Errungenschaften sind nicht verhandelbar!
Hände weg vom Achtstundentag! Der Achtstundentag ist keine veraltete Vorschrift. Er ist eine der größten sozialen Errungenschaften der Gewerkschaftsbewegung. Wir haben ihn erkämpft und wir werden ihn verteidigen.
Hände weg von der 35-Stunden-Woche! Arbeitszeitverlängerung hat weiteren Personalabbau zur Folge und ist deshalb kein Beitrag zur Lösung der Krise, sondern ein AngriA auf Beschäftigte.
Hände weg von unserer Rente! Keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters. Kein Angriff auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die verblockte Altersteilzeit muss bleiben.
Hände weg von weiterem Sozialabbau! Unser Sozialsystem darf nicht zugunsten einer milliardenschweren Kriegswirtschaft geopfert werden.
Hände weg von unseren Tarifverträgen und Arbeitsplätzen! Schluss mit Stellenabbau, Werksschließungen und Verschlechterung unserer Arbeitsstandards. Mercedes, VW und andere Großkonzerne dürfen nicht zum Rammbock einer allgemeinen OAensive gegen tarifliche und soziale Standards werden.
Gegen Klassenkampf von oben mit konsequentem Widerstand von unten
Es ist gut, dass ver.di Proteste zur Verteidigung des Sozialstaats organisiert. Es ist gut, dass die IG Metall am 21. September zu einem Aktionstag in der Auto- und der Zulieferindustrie aufruft. Es ist gut, dass der DGB am 26. September bundesweit Demos organsiert. Das alles wird aber nicht reichen. Es können nur erste Schritte in Richtung eines konsequenten Widerstands sein.
Wir brauchen Gewerkschaften als wirkliche Gegenmacht Wir müssen dem Klassenkampf von oben unseren entschlossenen gemeinsamen gewerkschaftlichen Widerstand entgegensetzen! Dafür brauchen wir Gewerkschaften, die… … mehr Mitsprache der gewerkschaftlichen Basis – ihrer Mitglieder – zulassen. … statt Rückzug auf Tarifrunden wieder mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. … den Menschen nachhaltig Hoffnung geben, weil sie ihre Interessen konsequent vertreten. … sich nicht auf faule Kompromisse einlassen, sondern wieder mit allen Mitteln kämpfen. … keine Angst vor sozialem Ungehorsam haben, sondern denselben mit organisieren.
Denn eines ist heute so wahr, wie vor Jahrzehnten: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wer aber ent- und geschlossen kämpft wird gewinnen!
Deshalb unterschreibt jetzt für: GEGENWEHR JETZT! für Kampfbereitschaft statt Anpassung – für unsere Rechte, unsere Lebensstandards und unsere Zukunft.
Bericht Auswertungstreffen vom 19.9.25
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
anbei ein kleiner Bericht über den Auswertungszoom, den wir am 18. September durchgeführt haben und wie unsere weiteren Planungen sind.
I.
Die Runde Rückblick auf die Nr. 3 ergab neben positiven Reaktionen vor allem den Wunsch nach mehr Zuspitzung:
– es wird nicht klar, was wir wollen und wo es mit der Zeitung hingeht; die Themenauswahl war zu diffus
– zu kommentierend und sanft gegenüber den Gewerkschaftsführungen;
– wir haben das Wort „Zukunft“ in unserer Unterzeile: was sind zukunftsfähige Betriebe?
– einzelne Kritik gab es am Artikel über den Freihandel und am Artikel über Ford („zu positiv“)
– politisch nicht nur auf Die Linke schauen
– die Ausgabe war zu Antimilitarismus-lastig; Beiträge aus dem Bahnsektor haben gefehlt
– gefehlt hat auch der Kasten mit dem Aktionsaufruf angeregt wurden
– Seitenüberschriften
– mehr Kapitalismuskritik und mehr Sachinformationen zu bestimmten Details;
Unter Linken verteilt sich die Zeitung gut, bei „normalen“
Kolleg:innen ist es schwierig. Vorschlag:
Noch mehr Berichte aus Betrieben – diesbezüglich war die Nr.2 die beste. auch Beispiele aus der Geschichte
II.
Vorgeschlagen wurde, die Grundstruktur zu überarbeiten, in
folgende Richtungen:
- Entwicklung in der Autoindustrie;
- Argumentationshilfen, etwa beim Thema Subventionen für die Autoindustrie; Rüstung als Jobmotor?/
Wirtschaftswachstum durch Militärkeynesianismus?; Produktionsfähigkeiten verteidigen; - woher kommt das Geld? // Sparhaushalt: Mythen entgegentreten
- Im Zusammenhang mit dem Umbau zur Rüstung ist unsere härteste Nuss: „Hauptsache Arbeit“.
- in welchen Werken kann man konvertieren? Wie laufen die Prozesse konkret – etwa VW Osnabrück
- welche juristischen Möglichkeiten gibt es?
- welche Aktionen finden statt und wie können sie verbreitert werden?
- was tut die Gewerkschaft? Positives und Negatives
- die Autoindustrie in die Verantwortung nehmen
- Krise der Bahnindustrie – Blick auf die kommende Tarifrunde Nahverkehr
- Unterfinanzierung der Verkehrsverbände
- zur Verkehrsindustrie gehört auch der Schiffsbau; in diese Sparte gehört auch die Kritik am Freihandel und dem damit zusammenhängenden ausufernden Transportwesen
- Aufruf zur Selbstorganisation: wo können wir / haben wir etwas durchgesetzt? Möglichkeiten und Argumente für kämpferische Aktionen andere Aktionsformen?
- auch Utopien
III.
Es sollten feste Rubriken eingeführt werden, etwa:
- aktuelle Entwicklungen
- erfolgreiche Kämpfe
- Utopien
- Mythen Hans R. macht dafür bis zum nächsten Mal einen Vorschlag.
IV. Auf dem nächsten Online-Treffen wollen wir weiter über die Grundstruktur sprechen und einen möglichen Termin für eine vierte Ausgabe ins Auge fassen. Für die Terminfindung ist ein Nudel aufgesetzt mit drei Auswahlterminen: den 6., 13. und 20. November, jeweils 18h:
Hier ist der Link: https://nuudel.digitalcourage.de/WngcPlOwngrPKPnw
PS.
Kathy Ziegler hat einen Bericht verfasst über den neuesten Stand bei GKN.
Er steht auf der Webseite der Aktionszeitung:
Online-Unterstützertreffen am 18.9.25, 18 Uhr
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
die Produktion der 3.Ausgabe der Aktionszeitung ist abgeschlossen und wir hatten schon Gelegenheiten, sie zu verteilen.
Wir laden euch deshalb wieder zu einer kritischen Bilanz ein: Inhalt, Aufmachung, Verbreitung.
Wir wollen auch wieder nach vorn schauen und uns darüber austauschen, welche Inhalte wir in einer vierten Ausgabe behandeln wollen und welche Aktionsbeispiele wir vorstellen können.
Und wir wollen darüber reden, wie wir noch stärker in die Breite kommen können.
Dazu schlagen wir euch einen Zoom am 18.September von 18–20h (max.) vor,
der Link dafür ist:
https://zoom.us/s/9910276623?omn=99805488145#success
Wir würden den Austausch in folgende Punkte gliedern:
- eine Runde Rückblick auf die Nr.3: Inhalt, Aufmachung, Verteilung, Input: Angela Klein
- wie entwickeln sich soziale Proteste? Was wollen wir aufgreifen?, Input: Paul Michel
- darauf aufbauend: die Grundstruktur der Zeitung und Themen für die Ausgabe Nr.4
- Wie kommen wir noch mehr in die Fläche? Betriebe, Die Linke, Mobilisierungen,
Social Media
Wir würden uns freuen, wenn du wieder mit dabei sein könntest und uns bei der
Verbesserung und Verbreitung der Aktionszeitung unterstützen könntest.
Mit solidarischen Grüßen
Angela Klein
(für die Redaktion)
4.9.2025

Zum Download der Aktionszeitung Nr. 3
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
die Nr.3 der Aktionszeitung für eine Verkehrsindustrie mit Zukunft geht jetzt in die Layoutphase.
Sie hat 4 Seiten:
Rheinmetall entwaffnen macht den Aufschlag mit einem Aufruf zur Sabotage der Kriegswirtschaft (S.1).
Jürgen Bönig legt dar, wie die Militarisierung der Infrastruktur den Klimawandel anheizt (S.2).
GKN ist für ein Leuchtturmbeispiel für Konversionsprojekte. Kathy Ziegler war in Florenz beim Literaturfestival von GKN (S.3).
Stephan Krull nimmt Stellung zu Trumps Zollpolitik: Weder Freihandel noch Protektionismus lautet seine Devise (S.4).
Dazu Beispiele von – auch gelungener – Gegenwehr: Conti, Bosch, Boge, Troisdorf, Frankfurt/M. Robin Wood klinkt sich ein mit einer Aktion vor VW Osnabrück.
Bis kommenden Sonntag abend können wir euch die pdf-Datei zuschicken. Danach brauchen wir eure Bestellungen – bis Dienstag mittag 14h!!!
Die Bestellungen schickt ihr bitte an kontakt@aktionszeitung.de
Ihr könnt auch über das Bestellformular auf der Webseite gehen:
Die Webseite hat die URL: https://aktionszeitung.de
Vor der Tür haben wir den Antikriegstag, die beiden großen Demonstrationen gegen den Krieg am 3.Oktober, das Rheinmetall-entwaffnen-Camp in Köln, die IAA und sicher noch viele andere Gelegenheiten an anderen Orten.
Danke für eure Rückmeldung
mit solidarischen Grüßen
Angela Klein
Die 3. Ausgabe der „Aktionszeitung – für eine Verkehrsindustrie mit Zukunft“ erscheint zum 1.September 2025, wird am 20.8.25 gedruckt und ab 25.8. an die Bestelladressen verschickt.
Schwerpunkt ist diesmal der militärische Umbau der Wirtschaft, die Militarisierung der Infrastruktur und der Widerstand dagegen.
Mit unserem Bestellformular kann auch die Nr. 3 der Aktionszeitung ab sofort bestellt werden. Wir berechnen dafür nur die Versandkosten.
„Aktionszeitung – für eine Verkehrsindustrie mit Zukunft“
Download der 2. Ausgabe

Die 2. Ausgabe der Aktionszeitung wird am 24.4.25 gedruckt.
Wer wir sind und was wir wollen
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
die Auto- und Zulieferindustrie steckt weltweit in einem tiefen Umbruch. Er hat das Potential, die Industrielandschaft in Deutschland in einer Weise zu verändern, dass wir sie nicht wiedererkennen. Zwei Auswege werden in den Chefetagen der Konzerne diskutiert: ein rabiater Abbau von Arbeitsplätzen, einschließlich der Stilllegung von Werken – diese Perspektive ist mit dem neuen Haustarifvertrag bei VW längst nicht vom Tisch; und der Umstieg auf Rüstungsproduktion. Beides geht völlig am gesellschaftlichen Bedarf vorbei und ist für unsere Zukunft und die unserer Kinder eine Katastrophe.
Wir, die Initiator:innen der „Aktionszeitung“, wollen uns damit nicht abfinden. Es gibt genügend Sachverstand in diesem Land, der seit langem aufzeigt: Es geht auch anders – ohne Entlassungen und mit einem Konzept, das die Produktion von individuellen auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert und dadurch noch einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Wir halten es für dringend geboten, die Diskussion über solche Alternativen zu beginnen. Auch deshalb, weil die Kapitalkreise ihre eigenen Konversionspläne verfolgen – nämlich zu Panzerschmieden u.a. Kriegsgerät. Und die extreme Rechte ist auf ihre Weise dabei, politisches Kapital aus den Zukunftsängsten der Kolleginnen und Kollegen zu schlagen.
Die Aktionszeitung wendet sich an die Kolleginnen und Kollegen der Auto- und Zulieferindustrie, der Bahnindustrie und des öffentlichen Nahverkehrs mit der Einladung, sich an der Diskussion über die Zukunft unserer Verkehrsindustrie zu beteiligen. Sie wendet sich darüber hinaus an die, die in
Verkehrswendeinitiativen, in der Klimaschutzbewegung, in der Friedensbewegung aktiv sind und den Kampf um den Erhalt der
Arbeitsplätze und den Umbau der Industrie unterstützen. Der Erhalt der Arbeitsplätze ist die erste Bedingung dafür, dass überhaupt ein Kampf in den Betrieben aufgenommen werden kann.
Die Zeitung trägt den Namen „Aktionszeitung – für eine Verkehrsindustrie mit Zukunft“. Sie erscheint unregelmäßig, aber immer im Zusammenhang mit größeren Bewegungsmomenten rund um die Verkehrsindustrie: Aktionstage, Demonstrationen, Versammlungen, Streiks.
Die erste Ausgabe ist mit 4 Seiten zum bundesweiten Aktionstag der IG Metall am 15.März in Leipzig, Hannover, Stuttgart, Köln, Frankfurt/M erschienen.
Die zweite Ausgabe erscheint mit acht Seiten zum 1.Mai und zur anschließenden Konferenz der Rosa- Luxemburg-Stiftung »Gegenmacht im Gegenwind«, vom 2.– 5.Mai in Berlin.
Bestellformular für die Aktionszeitung
Mit diesem Online-Formular können die beiden ersten Ausgaben der Aktionszeitung angefordert werden. Wir berechnen dafür lediglich die Versandkosten.
Alternativ kann die Aktionszeitung auch wie bisher per Mail an heinoberg38@gmail.com bestellt werden.
Der Rechnungsbetrag liegt der Lieferung bei und ist zu überweisen auf das Konto:
Verein für solidarische Perspektiven (VsP e.V.) Stichwort: Aktionszeitung
IBAN: DE07 3701 0050 0006 0395 04
BIC: PBNKDEFF
Die AKTIONSZEITUNG wird gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt (MundA).
Die Versendung der diesmal 8-seitigen Zeitung beginnt am 25.4. .
Spendenaufruf
Die AKTIONSZEITUNG lebt von der aktivistischen wie materiellen Unterstützung derer, die ihre Ziele teilen. Die Förderung durch die Stiftungen deckt nicht alle unsere Unkosten, obwohl die meiste Arbeit ehrenamtlich geleistet wird. Wenn du die AKTIONSZEITUNG finanziell unterstützen möchtest, überweise deine Spende bitte auf das oben genannte Konto mit dem Vermerk: „Spende Aktionszeitung“
Bisher (15.5.25) sind 1500 € Spenden von 16 UnterstützerInnen der Aktionszeitung eingegangen.
Wie kannst du die Aktionszeitung unterstützen?
Indem du sie verteilst – an deine Kolleg:innen, auf Veranstaltungen, Kundgebungen, Demonstrationen…
Indem du berichtest über die Resonanz, die die Zeitung gefunden hat, die Diskussionen, die sie vielleicht auslöst.
Indem du lokal oder regional ein Netzwerk von Aktivist:innen um sie bildest.
Indem du auf Social Media oder in anderen Publikationen für sie wirbst.
Indem du für sie spendest (siehe unterstehenden Spendenaufruf).
Es würde uns freuen, wenn du zum Kreis der Unterstützer:innen dazu gehören wolltest. In diesem Fall nenne uns bitte deinen Namen, deine Stadt und deinen Betrieb / deine Gewerkschaft / deine Initiative.
Download der Nr. 1 als PDF
Die erste Ausgabe der Aktionszeitung ist am 7.3.25 mit einer Auflage von 46.000 Ex. gedruckt und u.a. bei den Aktionstagen der IGM verteilt worden.